Kurzbefehle

Fast alle Aktionen in darktable können mit einem Tastatur- oder Maus-Kurzbefehl ausgeführt werden. Ebenso können auch verschiedenen andere Eingabegeräte einschließlich MIDI-Geräte und Spielkonsolen genutzt werden (siehe Abschnitt MIDI-Geräteunterstützung). Diese in dieser Anleitung als externe Geräte oder nur als Geräte bezeichnet.

🔗Definition von Kurzbefehlen/Tastenkombinationen

Ein Kurzbefehl ist eine Kombination von Tasten- oder Drücken eines Buttons sowie Maus- oder Gerätebewegungen, die eine Aktion in darktable ausführen.

Eine einzelne Aktion kann mehrere Kurzbefehle haben, aber ein einzelner Kurzbefehl kann nur einer einzigen Aktion in einer Ansicht von darktable zugeordnet sein, d.h. es können keine Aktionen verkettet werden außer durch Anwendung einer Voreinstellung oder eines Stils. Ein einzelner Kurzbefehl kann jedoch bspw. in der Ansicht Leuchttisch einer andere Aktion ausführen als in der Ansicht Dunkelkammer.

🔗Kurzbefehl beginnen

Ein Kurzbefehl muss beginnen mit

  • Drücken einer Taste der Tastatur; oder

  • Drücken einer Taste oder Bewegen eines Buttons/Joysticks eines externen Gerätes

Du kannst einen Kurzbefehl nicht mit der Bewegung der Maus oder durch Drücken einer ihrer Köpfe beginnen, da diese Aktionen zur Interaktion mit der Nutzeroberfläche von darktable gebraucht werden.

🔗Einfache Kurzbefehle

Ein Kurzbefehl, der ausschließlich Knöpfe sowie Tastendrücke und keine Maus-/Gerätebewegungen umfasst, wird als einfacher Kurzbefehl bezeichnet.

Ein einfacher Kurzbefehl muss beginnen, wie oben beschrieben, und kann folgendes beinhalten:

  • eine oder mehrere Modifikatortasten (Umschalt, Strg, Alt), die während der Ausführung des restlichen Kurzbefehls gedrückt sein müssen,

  • Bis zu drei Tastendrücken, der letzte, der ein Lang-Drücken sein kann (definiert als ein Tastendrücken, das länger dauert als der Doppelklick des Systems).

  • Gleichermaßen, bis zu drei Geräte-Knopf-Drücken oder mit Klicks auf Buttons der Maus, von denen der letzte lang sein mag.

Diverse Kombinationen von Tastaturtasten, Maus- und Geräteknöpfen können verwendet werden, um einfache Kurzbefehle zu definieren.

🔗Zusätzliche Modifikatoren erzeugen

The only valid modifiers are the Shift, Ctrl and Alt keys on the keyboard. You can define additional keys (or device buttons) as modifiers by assigning keys/buttons to the “global/modifier” action. However, these will merely function as extra Ctrl, Alt or Shift keys – you cannot create “new” modifiers.

🔗Erweiterung einfacher Kurzbefehle mit Bewegung

Für bestimmte Aktionen kann ein einfacher Kurzbefehl mit einer Maus- oder Gerätebewegung erweitert werden. Während Strg+X gedrückt wird, kann zum Beispiel kann mit der Maus gescrollt werden, um den Wert eines Schiebereglers zu ändern. Die folgenden Bewegungen können benutzt werden, um einen Kurzbefehl zu erweitern:

  • Bewegungen am Scrollrad der Maus

  • Horizontale, vertikale oder diagonal Bewegungen des Maus-Cursors

  • Bewegungen eines Buttons/Joysticks an einem externen Gerät

Um einen einfachen Kurzbefehl zu erweitern, muss die Taste bzw. der Button am Ende des einfachen Kurzbefehls gedrückt bleiben, während die Ergänzung mit der Maus- oder Gerätebewegung ausgeführt wird.

Bei externen Geräten muss nicht mit einem einfachen Kurzbefehl begonnen werden, d.h. ein Kontroll-Button oder Joystick kann direkt einer Aktion zugewiesen werden, obwohl das die Flexibilität dieser Geräte stark reduzieren wird.

Lange Button- und Tastendrücke können nicht fortgesetzt werden, da die Länge des Klickens bzw. Drückens durch das Loslassen des Knopfs bzw. der Taste am Ende gemessen wird. D.h. solche Kurzbefehle sind mit dem Anheben des Knopfs bzw. der Taste am Ende beendet.


Hinweis: Die Einstellung “Deaktiviere das Touchpad während des Tippens” sollte ausgeschaltet sein, wenn erweiterte Kurzbefehle mit dem Touchpad eines Laptops genutzt werden.


🔗Aktionen

Kurzbefehle werden genutzt, um Aktionen in darktable auszuführen.

Eine Aktion ist normalerweise (nicht immer) eine Operation, die du ausführen willst mit der Point-and-Klick Schnittstelle von darktable. Zum Beispiel

  • Erhöhe, vermindere oder setze Schieber zurück

  • Scrolle durch die Dropdown-Listen

  • Ermöglichen, ausweiten oder fokussieren von Modulen

  • Schaltflächen drücken

  • Hin und herschalten zwischen Ansichten

Solche Point-and-Klick Typen von Aktionen werden normalerweise definiert als die Anwendung eines Effekts an ein Element eines Widgets, wo diese Ausdrücke wie folgt definiert sind:

Widget
Jeder sichtbare Teil der Nutzerschnittstelle wird als Widget (Anzeige- und Bedienelement) bezeichnet. Zum Beispiel ist das Fenster der darktable-Anwendung ein Widget, die Widgets mit seitlichen Bedienfeldern enthält, die wiederum Widgets der Module enthalten, von denen jedes Schaltflächen, Regler und Dropown-Listen enthält, usw. Beim Zuweisen eines Kurzbefehls zu einer Aktion, muss zunächst entschieden werden, auf welches Widget sich dieser Befehl bezieht.
element
An element is the part of a UI widget that is affected by your shortcut. For example, for a slider that has a color picker, you can make a shortcut activate the color picker button element or change the value element of the slider. For a row of tabs (the row is a single widget) you can select which tab element to activate or use your mouse scroll wheel to scroll through the tabs.
Effekt
Ein Kurzbefehl kann manchmal mehrere mögliche Effekte in einem gegebenen Element auslösen. Zum Beispiel kann ein Schaltelement aktiviert werden, wie wenn es mit einem einfachen Mausklick oder mit Strg+Klick gedrückt wurde. Der Wert eines Reglers kann editiert, vergrößert bzw. verkleinert oder zurückgesetzt werden.

🔗Kurzbefehle für Aktionen zuweisen

Es gibt zwei Hauptmethoden, einen Kurzbefehl einer Aktion zuzuweisen.

🔗Visuelle Zuweisung der Kurzbefehle

Click on the visual mapping button icon in the top panel of any darktable view to enter visual shortcut mapping mode. If you hold Ctrl while clicking the button, no confirmation will appear when overwriting an existing shortcut mapping.

Der Mauszeiger ändert sich über Widgets der Nutzeroberfläche und zeigt damit an, ob eine Zuweisung definiert werden kann:

  • Ein Pfeil nach unten mit einer Linie expand icon über der Kopfzeile eines Modul zeigt an, dass das Modul durch Anklichen eingeblendet werden kann.

  • Eine Spirale spiral icon zeigt an, dass ein Kurzbefehl für das Widget unter dem Mauszeiger definiert werden kann.

  • Ein Pfeil nach oben up icon zeigt an, dass zusätzlich zur Zuweisung eines Kurzbefehls, das Widget in der Dunkelkammer mit Strg+Klick zur Schnellzugriffsgruppe hinzugefügt werden kann,

  • Ein Pfeil nach unten down icon zeigt an, dass sich das Widget schon in der Schnellzugriffsgruppe befindet (Strg+Klick um es zu entfernen).

  • Ein Kreuz cross icon zeigt an, dass unter dem Mauszeiger kein zuweisbares Widget ist.

Drücke eine Tastenkombination über einem zuweisbares Widget, um einen Kurzbefehl diesem Widget zuzuweisen. Eine Standardaktion wird diesem Kurzbefehl zugewiesen, die auf dem Typ des Widgets basiert und darauf, ob es sich um einen einfachen oder erweiterten Kurzbefehl handelt. Siehe dazu unten Deatils zu einigen standardmaßig zugewiesenen Aktionen.

Mit einem Linksklick auf ein mappbares Widget, um das Kurzbefehl-Mapping-Fenster für dieses Widget zu öffnen (siehe unten). Mit einem Linksklick irgendwo sonst auf dem Bildschirm, um das Kurzbefehl-Mapping-Fenster zu öffnen, ausgeklappt (wo möglich), basierend auf dem Teil des Bildschirmes auf dem du geklickt hast. Dieses Fenster kann genutzt werden, um die Aktion, die einem Kurzbefehl zugewiesen ist, zu ändern und Kurzbefehle zu für nicht sichtbare Aktionen zu konfigurieren. Im Fenster Kurzbefehl-Mapping wird der Kurzbefehl-Mapping-Modus “sichtbar” ausgeschaltet.

Du kannst in einem Mapping-Durchgang so viele Kurzbefehle zuweisen, wie du willst und dann den Mapping-Modus verlassen, wenn du fertig bist, mit erneutem Klicken des Icons visual mapping button , oder irgendwo sonst auf dem Bildschirm.

Du kannst ein benutzerdefiniertes Kurzbefehl-Mapping löschen durch Definieren desselben ein zweites Mal zum gleichen Widget. Falls du versuchst einen existierenden Kurzbefehl einer neuen Aktion zuzuweisen, dann wirst du auf den Konflikt aufmerksam gemacht und gefragt, ob du den existierenden Kurzbefehl ersetzen möchtest.

🔗Kurzbefehlsübersicht

Die flexibelste Art Kurzbefehle zu kreieren, ist das Nutzen des Fensters Kurzbefehl-Mapping, das im globalen Benutzereinstellungen-Dialog oder durch Linksklick im visuellen Mapping-Modus erreicht werden kann. Dieses Fenster erlaubt es dir, sämtliche möglichen Aktionen zu erreichen, inklusive solcher, die nicht direkt mit einem Schnittstellen-Widget verlinkt sind.

The top panel of the shortcut mapping screen shows a list of available UI widgets/actions and the bottom panel shows the shortcuts currently assigned to them. You can search the top and bottom panels using the text entry boxes at the bottom of the screen (use the up/down arrow keys to navigate between matches).

Doppelklicke einen Eintrag im obersten Bedienfeld, um einen neuen Kurzbefehl einzugeben, und dann geben den gewünschten Kurzbefehl ein (mit Rechtsklick löschen). Sobald du das getan hast, wird im unteren Bedienfeld der neue Kurzbefehl, den du kreiert hast, aufgezeigt. Jetzt kannst du im unteren Bedienfeld manuell die Zuweisung Element, Effekt, Geschwindigkeit oder Instanz ändern. Um einen benutzerdefinierten Kurzbefehl zu ändern, wähle diesen im unteren Bedienfeld aus und drücke die Taste Delete.

Selecting an existing shortcut in the bottom panel will highlight (in bold) the matching action and its parents in the top panel. You can use this to navigate the top panel and find related actions.

Die folgenden zusätzlichen Optionen stehen in der Kurzbefehlsübersicht zur Verfügung:

export…
Export the current shortcut mappings for one or all of your devices (keyboard/mouse, midi, game controller) to an external file. The dialog will show you how many shortcuts exist for each device.
Import
Importiere Kurzbefehl-Mappings von einer externen Datei für einen oder alle deine Geräte. Beim Laden eines Gerätes, kannst du auswählen diesem eine andere Nummer zuzuteilen. Das kann zum Beispiel genutzt werden, um MIDI-Layouts zu wechseln. Vor dem Laden kannst du wählen ein Gerät zuerst zu bereinigen. Wenn du aus einer leeren Datei lädst, wird das alle Kurzbefehle löschen.
Wiederherstellen…
Stelle deine Kurzbefehl-Mappings zu (a) die Mappings, mit denen darktable ausgeliefert wurde, (b) zum Start der gegenwärtigen Session, oder (c) zum Punkt, bei dem das Kurzbefehl-Mapping Fenster beim letzten Mal geöffnet wurde. Beim Wiederherstellen kannst du auswählen irgendwelche zusätzliche Kurzbefehle, die hinzugefügt nach dem relevanten Checkpoint belassen, so wie diese sind, sodass nur Kurzbefehle zu ihrer vorherigen Bedeutung wiederhergestellt werden. Oder du kannst auswählen, zuerst alle Kurzbefehle zu löschen und nur den Wiederherstellungs-Status.

🔗Löschen von Standard-Kurzbefehlen

When launching the application, darktable loads default shortcuts first, and then loads user-defined shortcuts on top. This allows default shortcuts to be overridden with a new action but prevents them from being deleted (since the deleted shortcut will be automatically reloaded on the next restart).

There are two ways to delete default shortcuts:

🔗prevent default shortcuts from being reloaded

Disable preferences > miscellaneous > interface > load default shortcuts at startup to prevent default shortcuts from being reloaded. While this option is disabled, darktable will only load user-defined shortcuts and any defaults that you have not subsequently deleted or overridden.

🔗override default shortcut with a no-op action

You can override the action of a default shortcut by assigning an identical shortcut to the “global/no-op” action (which does nothing). You can do this either in the shortcut mapping screen (above) or by directly editing your $HOME/.config/darktable/shortcutsrc file. If you want to disable a lot of default shortcuts the latter option is recommended (you must exit darktable first). For example, the following default shortcuts are defined in shortcutsrc for switching views in darktable:

d=global/schalte Ansicht/Dunkelkammer
l=global/schalte Ansicht/Leuchttisch
m=global/schalte Ansicht/Karte
p=global/schalte Ansicht/Drucken
s=global/schalte Ansicht/Diaschau
t=global/schalte Ansicht/Tithering

Du kannst alle diese Kurzbefehle deaktivieren durch Wechseln shortcutsrc wie folgt:

d=global/no-op
l=global/no-op
m=global/no-op
p=global/no-op
s=global/no-op
t=global/no-op

🔗Allgemeine Aktionen

Es folgt eine Liste von gewissen Aktionen, zu welchen du Kurzbefehle zuweisen kannst, organisiert durch den Widget-Typ. Es nicht eine sehr lange Liste und wir empfehlen das Fenster der Kurzbefehl-Mappings für eine komplette Liste von zur Verfügung stehenden Aktionen. Falls du einen Kurzbefehl einem Widget zuweist, wird ihm eine Standardaktion gegeben, abhängig vom Typ des Widgets und davon, ob du einen einfachen oder erweiterten Kurzbefehl zugewiesen hast.

Beachte, dass es möglich ist eine Anzahl von Aktionen zuzuweisen, die keinen Effekt haben. Zum Beispiel beinhalten alle Schieber ein Buttton-Element, unabhängig davon, ob ein solcher Knopf tatsächlich bei einem Schieber vorhanden ist.

🔗Global

Aktionen im Abschnitt “global” des Fensters des Kurzfehl-Mappings können aus jeder Ansicht von darktable ausgeführt werden. Die meisten dieser Aktionen haben keine spezifischen Elemente, weil sie dazu benutzt werden, einmalige Operationen durchzuführen.

🔗Ansichten

Aktionen in den “Ansichten” können nur in den spezifischen Ansichten von darktable ausgeführt werden. Wie mit den globalen Aktionen haben die meisten nicht spezifische Elemente, sie führen eine einmalige Operation aus.

🔗Schaltflächen

Ein Knopf ist ein Icon, das auf der Schnittstelle von darktable angeklickt werden kann. Die Standard-Aktion, wenn man einen einfachen Kurzbefehl einem Knopf zuweist, ist es, den Knopf zu aktivieren, wie mit einem linken Mausklick. Du kannst diese Aktion verändern, um den Knopf zu aktivieren, wie mit Klick während dem Drücken einer Modifikator-Taste.

🔗Umschalter

Ein Umschalter ist ein Button, der einen ständigen Ein/Aus Status hat. Er hat deshalb zusätzliche Effekte, um ihm zu erlauben umzuschalten oder explizit seinen Status zu setzen. Wie mit einem normalen Button ist die Standard-Aktion, bei einem zugewiesenen einfachen Kurzbefehl, den Umschalter zu aktivieren, wie mit einem Links-Klick mit der Maus (welcher den Button umschaltet Ein/Aus).

🔗Hilfsmodule

Alle Hilfsmodule enthalten die folgenden Elemente:

anzeigen
Umschalter, der das Modul ein- und ausblendet.
Zurücksetzen
Agiert als ein Taster, der alle Modul-Parameter zurücksetzt. Die Aktion Strg-Aktivieren Aktion kann benutzt werden, um jegliche automatischen Voreinstellungen für dieses Modul wieder anzuwenden.
Voreinstellungen
Erlaubt, Aktionen aus dem Menü Voreinstellungen auszuwählen (z.B. bearbeiten, aktualisieren, zurück, vorwärts). Die Standardaktion bei der Zuteilung eines einfachen Kurzbefehls zu einem _Voreinstelllungs_element ist, eine Liste mit den vorhandenen Voreinstellungen zur Auswahl anzuzeigen. Erweiterte Kurzbefehle sind aktuell nicht für Voreinstelllungselemente vorhanden.

Die Standardaktion bei Zuweisung eines einfachen Kurzbefehls zu einem Leuchttisch-Modul ist toggle (wechsel) das Element show (Anzeige), d.h. ein Modul ein- bzw. ausblenden.

Zusätzlich sind Kurzbefehle vorhanden für alle Kontrollschritte bei jedem Modul, wie auch alle gespeicherten Voreinstellungen (siehe unten).

🔗Dunkelkammer-Module

Dunkelkammer-Module haben Elemente und Voreinstellungen wie Hilfsmodule, mit folgenden zusätzlichen Elementen:

aktivieren
Umschalter, der das Modul ein- bzw. ausschaltet.
Fokus
Umschalter, der das Modul fokussiert bzw. defokussiert. Das ist nützlich für Module wie Zuschneiden oder Tonwert-Equalizer, von denen Bildschirmsteuerungen nur aktiviert werden, wenn diese Module Fokus bekommen. Beim Zuschneiden werden Änderungen erst gesichert, wenn das Modul den Fokus verliert.
Instanz
Erlaubt die Auswahl von Aktionen aus dem Menü Mehrere Instanzen (z.B. aufwärts-/abwärtsschieben, neue Instanz). Die Standardaktion bei der Zuweisung eines einfachen Kurzbefehls zum Element Instanz ist, eine Liste der vorhandenen Auswahloptionen anzuzeigen. Ein erweiterter Kurzbefehl wird die bevorzugte Modulinstanz (siehe unten) in der Pixelpipe nach oben und unten bewegen.

If an action affects a processing module that can have multiple instances, you can choose which instance to adjust with a given shortcut. By default, all actions will affect the “preferred” instance, as defined using the settings in preferences > miscellaneous > shortcuts with multiple instances.

Ein Dropdown ist eine Box mit mehreren Auswahlen und stellt die folgenden Elemente zur Verfügung:

Auswahl
Erlaubt es, Werte aus einer Dropdown-Liste in verschiedenen Arten auszuwählen. Die Standard-Aktion beim Zuteilen eines einfachen Kurzbefehls zu einem Dropdown ist es, einen Pop-up Edit-Kasten anzuzeigen, mit einer Liste von Werten zur Auswahl; Ein erweiterter Kurzbefehl (inklusive einer Bewegung mit der Maus) wird durch die vorhandenen Werte scrollen.
Button
ein Standard-Element Button, das es erlaubt, den Button rechts des Dropdowns (falls vorhanden) zu aktivieren. Zum Beispiel, das Dropdown Format im Modul Zuschneiden hat einen Button, der es erlaubt, dass das Zuschneiden vom Format Hoch zu Quer und vice versa gewechselt werden kann.

🔗Schieberegler

Ein Regler erlaubt, einen ganzzahligen oder Dezimalwert kontinuierlich zu ändern, und stellt folgende Elemente bereit:

Wert
Erlaubt es, den gegenwärtigen Wert des Schiebers zu ändern. Die Standard-Aktion bei der Zuteilung eines einfachen Kurzbefehls an einen Schieber ist es, ein Pop-up-Fenster Edit zu zeigen, sodass du einen Wert eintippen kannst; Ein erweiterter Kurzbefehl (inklusive einer Mausbewegung), wird den Wert nach oben oder unten bewegen. Werte-Elemente werden auch verwendet, um gewisse Grafiken auf dem Bildschirm zu verändern. Beim Ändern des Elementes Werte mittels einem Kurzbefehl kannst du die Grenzen des angezeigten Schiebers nicht überschreiten.
Stärke
Das ist das Gleiche, wie oben beschrieben mit dem Element Werte, allerdings kannst du damit die Grenzen des Schiebers überschreiten.
Zoom
Erlaubt es dir, die oberen und unteren Grenzen des sichtbaren Schiebers zu verschieben, ohne den gegenwärtigen Wert zu ändern.
Button
Ein Standard-Element Button, das es erlaubt, den Button rechts des Schiebers (wenn vorhanden) zu aktivieren. So kann zum Beispiel ein Schieber einen Color-Picker beinhalten zum visuellen Setzen seines Wertes, basierend auf dem angewählten Element auf dem Bild.

Du kannst den Wert eines Schiebers schneller oder langsamer ändern, als dies definiert ist in Geschwindigkeit der Aktion im Fenster des Kurzbefehl-Mappings. Als Standard ist ein Wert (oder Stärke) mit einer Geschwindigkeit von 1.0 gegeben, was die Standard-Geschwindigkeit eines gegebenen Schiebers darstellt. Du kannst die Änderungs-Geschwindigkeit des Schiebers ändern (eine Geschwindigkeit von 10 macht die Aktion 10x schneller) oder verlangsamen (eine Geschwindigkeit von 0,1 macht die Aktion 10x langsamer).

🔗Fallbacks

Wenn einem Widget mehrere unterschiedliche Aktionen zugeordnet werden können, kann es mühsam sein, unterschiedliche Kurzbefehle für jede einzelne dieser Aktionen zu erstellen. Um diesen Prozess zu vereinfachen, stehen nach der Definition von einfachen Kurzbefehle eine Reihe von Standardeffekten für Erweiterungen des Kurzbefehlts zur Verfügung. Diese werden als Fallbacks bezeichnet.

Auch wenn Fallbacks ein mächtiges Instrument sind, um mehrere Aktionen mit vordefinierten, konsistenten Kurzbefehlen zu definieren, können diese eine Reihe von Aktionen automatisch zuweisen, die vielleicht nicht gewünscht und schwierig zu verstehen sind. Deshalb sind Fallbacks standardmäßig ausgeschaltet. Wenn erwünscht, muss “Fallbacks aktivieren” unten im Kurzbefehlseinstellungsfenster ausgewählt werden.

Beispielsweise kann ein einfacher Kurzbefehl (z.B. Strg+R) für ein Dunkelkammer-Modul erzeugt werden. Damit werden automatisch die folgende Fallback-Effekte zum Nutzen des Kurzbefehls erzeugt, jeweils erweitert mit Mausklicks. In allen Fällen (außer dem ersten) muss während der Mausklicks der erste Kurzbefehl gehalten werden. Der letzte Mausklick führt die unten definierten Aktionen aus:

  • Strg+R (ohne Mausklick), um das Modul ein- bzw. auszublenden (der Standard-Fallback)

  • Strg+R+Linksklick, um das Modul zu aktivieren/deaktivieren

  • Strg+R+Doppelklick links, um das Modul zurückzusetzen

  • Strg+R+Doppelklick rechts, um das Voreinstellungs-Menü des Moduls anzuzeigen

  • Strg+R+Doppelklick rechts, um das Instanzen-Menü des Moduls anzuzeigen

Ähnliche Fallbacks sind für viele Elemente der Nutzerschnittstelle definiert und können alle überschrieben werden.

Einige Fallback-Aktionen werden mit Modifikatortasten (normalerweise Strg+ und Umschalt+) definiert. In diesem Fall musst ein Anfangskurzbefehl ohne solche Modifikatoren definiert sein, um diese Fallbacks nutzen zu können. Ist zum Beispiel Strg+R einer Aktion zugewiesen, kann kein Strg+-Fallback genutzt werden. Einige Standard-Fallbacks dieses Typs sind für das Wert-Element (value) vorgesehen und für horizontale bzw. vertikale Bewegungen im (gezoomten) zentralen Bereich, d.h. dort erhöht Umschalt+ die Geschwindigkeit auf 10.0 und Strg+vermindert die Geschwindigkeit auf 0.1.

Eine Liste aller Standard-Fallbacks wird nach “Fallbacks aktivieren” unten im Fenster der Kurzbefehl-Einstellungen und Auswahl der Kategorie “Fallback” im oberen Bereich angezeigt. Um die Fallbacks für ein bestimmtes Widget (z.B. einen Regler) zu sehen, kann dieses im der oberen Bereich ausgewählt werden. In beiden Fällen erscheint ein zusätzliches Element (ebenfalls “Fallback” genannt) im unteren Bereich, das alle Informationen zu verfügbaren Fallbacks beschreibt.

Fallbacks werden nur genutzt, wenn kein anderer Kurzbefehl mit derselben Kombination erzeugt wurde. Im obigen Beispiel, falls explizit Strg+R+Linksklick einer anderen Aktion zugewiesen wurde, würde der Fallback “Modul aktivieren/deaktivieren” ignoriert.

Wie mit jedem anderen Kurzbefehl, sind Einstellungen für Fallbacks voll anpassbar.

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