Datenspeicherung

Die folgenden Optionen beziehen sich auf die darktable Datenbank und XMP-Begleitdateien.

🔗Datenbank

Mehrere Arbeitsbereiche zulassen
Erlaubt das Anlegen mehrerer Arbeitsbereiche. Beim Starten von darktable kann der zu verwendende Arbeitsbereich über ein Popup-Fenster ausgewählt werden. In diesem Popup-Fenster ist es möglich, einen neuen Arbeitsbereich anzulegen, Arbeitsbereiche zu löschen, einen Arbeitsbereich als Standard zu setzen (wird dann beim Start bis zur nächsten Änderung verwendet). Bei Auswahl des Arbeitsbereiches Speicher werden Daten nicht in der Datenbank sondern nur im Hauptspeicher abgelegt. Wenn die Option Auswahl merken und nicht mehr fragen bei der Auswahl eines Arbeitsbereiches gesetzt ist, wird dieser beim nächsten Programmstart automatisch ohne Anzeige des Popup-Fenster ausgewählt und die Einstellung Mehrere Arbeitsbereiche zulassen ausgeschaltet. Das Popup-Fenster bleibt solange unsichtbar, bis diese Einstellung wieder aktiviert wird. Ist diese Option aktiviert, erscheint auch eine Schaltfläche Arbeitsbereich in der Kopfzeile, mit der ein Wechseln oder das Anlegen eines Arbeitsbereiches ohne Neustart möglich ist (Wechseln und Anlegen führen aber weiterhin zu einem Neustart von darktable mit dem ausgewählten Arbeitsbereich). Ein Arbeitsbereich ist die Kombination einer Bilddatenbank mit einer Konfigurationsdatei darktablerc-*. Die Arbeitsbereiche teilen sich das gleiche Konfigurationsverzeichnis (data-Datenbank und Kurzbefehlen). Neue Arbeitsbereiche können als Kopie eines existierenden Arbeitsbereichs angelegt werden. Dabei werden Arbeitsbereich-spezifiche Einstellungen dupliziert, während Pfade, Markierungen, die Sammlungshistorie und ähnliches zurückgesetzt werden, sodass der neue Arbeitsbereich seine eigene Bilddatenbank erhält. Siehe darktable Programmaufruf für weitere Details zu library.db, data.db and darktablerc. (Voreinstellung: aus)
Datenbankabzug erstellen
Definiert, wie oft darktable einen Abzug der Datenbank anfertigen soll. Die Optionen sind “nie”, “monatlich”, “wöchentlich”, “täglich” und “beim Beenden” (Voreinstellung: “wöchentlich”).
Anzahl der aufbewahrten Datenbankabzüge
Legt die Anzahl der aufbewahrten Datenbankabzüge fest. Datenbanksicherungen beim Wechsel von darktable-Versionen werden nicht mitgezählt. Bei “-1” wird die Anzahl nicht eingeschränkt (Voreinstellung: 10).

🔗XMP-Begleitdateien

XMP-Begleitdateien erzeugen
XMP-Begleitdateien stellen eine redundante Speicherung für Änderungen an Bildern zusätzlich zur Speicherung in darktables Datenbank zur Verfügung. Diese Option bestimmt, wann diese Dateien zum ersten Mal geschrieben werden. Einmal geschrieben, werden diese nach jeder Bildbearbeitung oder -verschlagwortung aktualisiert. Auswahloptionen:

nie: Schreibe keine Begleitdateien. Das mag nützlich sein, wenn du mehrere Versionen von darktable für Entwicklungs-/Testzwecke betreibst. Dies wird aber normalerweise nicht empfohlen

bei Import: Eine Begleitdatei wird angelegt, sobald du ein Bild zur Bibliothek von darktable hinzufügst,
nach der Bearbeitung: Es wird keine Begleitdatei geschrieben, bis du zum ersten Mal ein Bild bearbeitest oder einen Tag hinzufügst.

Es wird dringend empfohlen, entweder “beim Import” oder “nach Bearbeitung” auszuwählen. XMP-Begleitdateien stellen zuverlässig Daten wieder zur Verfügung, wenn eine Datenbank zerstört wurde. Die Sicherung von RAW-Dateien zusammen mit den zugehörigen XMP-Begleitdateien erlaubt die spätere WIederherstellung von Bearbeitungen durch erneutes Importieren in darktable. (Standard “beim Import”).

Diese Option beeinflusst auch die Erzeugung von DTDATA-Begleitdateien - DTDATA-Dateien werden bei Bedard erzeugt, außer wenn die Option auf nie gesetzt ist.

Speichern von XMP-Tags in komprimiertem Format
Einträge in XMP-Tags können recht gross werden und den verfügbaren Platz für die Speicherung des Verlaufes in Ausgabedateien beim Export überschreiten. Diese Option ermöglicht es, binäre XMP-Tags zu komprimieren, um Platz zu sparen. Verfügbare Optionen sind „nie“, „immer“ und „nur grosse Einträge“ (Standard).
Intervall des automatischen Speicherns
Diese Einstellung setzt die Intervall-Zeit in Sekunden, nach der die Bearbeitungshistorie automatisch gespeichert wird (in der Ansicht Dunkelkammer). Ein Setzen auf null schaltet die automatische Speicherung aus. Beachte, dass diese Option für langsame Festplatten ignoriert werden kann (Voreinstellung: 10s).
beim Start nach aktualisierten XMP-Dateien suchen
Sucht beim Programmstart XMP-Dateien, die zwischenzeitlich durch andere Software geändert wurden. Falls geänderte XMP-Dateien gefunden werden, wird eine Auswahl geöffnet, mit der ein Nutzer bestimmen kann, welche XMP-Dateien neu geladen (Ersetzen von darktables Datenbankeinträgen mit XMP-Datei-Inhalten) und welche der XMP-Dateien aus der Datenbank überschrieben werden sollen. Die Auswahl dieser Option bewirkt auch die Prüfung auf XMP-Dateien, die nach dem Import hinzugefügt wurden (Voreinstellung: aus).

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